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Athenäum 2015
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Athenäum - einst die berühmte Zeitschrift der Brüder Schlegel - steht inhaltlich wie stilistisch für höchste Ansprüche. Insbesondere mit Friedrich Schlegels philologischen und philosophischen Arbeiten hat das Athenaeum die Romantik begründet. Im Athenäum wird Schlegels Impuls für Philologie und Kulturwissenschaften aufgenommen und für die heutige Forschung produktiv gemacht. Über Friedrich Schlegel hinaus rückt die ganze Romantik in den Blick. Die Struktur des Jahrbuchs ist interdisziplinär, sein Stil liberal und agonal.Aus dem Inhalt:Heinrich Bosse: Das Dispositiv der Bildung in Jena Matthias Buschmeier: Spätromantische Interventionen. Friedrich Schlegels Kulturpolitik nach 1809Britta Herrmann: Für eine wahrhaft deutsche Kunst und Rede. Friedrich Schlegel und Adam MüllerGünter Oesterle: Der Tanz als "untergeordnete Kunst" oder als "Zentrum" und Erneuerer aller Künste. Héctor Canal Prado: Übersetzungen August Wilhelm Schlegels aus dem Spanischen. Monika Tokarzewska: Friedrich von Hardenbergs 'moralische Astronomie'

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Stand: 31.10.2020
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Sammlung der Geister
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Rudolf Eucken (1846-1926) war Philosophieprofessor in Jena, der einen lebensphilosophisch angehauchten Neoidealismus vertrat und dessen Schriften im gebildeten Bürgertum breite Resonanz fanden. 1908 erhielt er den Nobelpreis für Literatur und galt seitdem als einer der renommiertesten deutschen Intellektuellen mit internationaler Ausstrahlungskraft. Eucken sammelte in den Jahren vor 1914 einen Kreis von Anhängern und Gleichgesinnten um sich, der sich als geistig-moralische - "kulturkritische" - Sammlungsbewegung verstand. Während des Ersten Weltkriegs trat Rudolf Eucken als unermüdlicher Propagandist der deutschen Sache im Inland wie im neutralen Ausland auf. Nach dem Krieg gab sich die von ihm ins Leben gerufene Bewegung mit der Gründung des "Euckenbunds" eine feste organisatorische Gestalt mit 20-25 Ortsgruppen und mehr als 1000 Mitgliedern (darunter auch Gustav Stresemann). Der Euckenbund und die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift des Bundes ("Die Tatwelt") existierten auch nach dem Tod Rudolf Euckens 1926 weiter. Seit 1928 betrieben die Witwe des Philosophen, Irene Eucken, und ihre Tochter Ida zudem ein "Rudolf-Eucken-Haus" als internationale Begegnungsstätte der Universität Jena. Auch der Sohn Euckens, der heute viel bekanntere Nationalökonom Walter Eucken, war zeitweise in der "Eucken-Bewegung" stark engagiert. Euckenbund, Euckenhaus und "Die Tatwelt" bestanden auch nach 1933 weiter und betätigten sich, subventioniert vom Auswärtigen Amt, in der deutschen Kulturpropaganda, ohne sich aber vom Regime im Sinne der NS-Ideologie "gleichschalten" zu lassen. Im Jenaer Rudolf-Eucken-Haus fanden seit Mitte der 1930er Jahren philosophisch-wissenschaftliche Tagungen statt, an der eine ganze Reihe bekannter Geistes- und Naturwissenschaftler teilnahmen (u. a. Helmut Schelsky, Carl-Friedrich von Weizsäcker, Gotthard Günther, Pascual Jordan, Gerhard Ritter, Walter Eucken). Erst nach dem Tod Irene und Ida Euckens 1941/43 löste sich der Euckenbund auf.Die Studie verfolgt den Werdegang Rudolf Euckens, setzt sich mit seiner Philosophie und Weltanschauung auseinander und zeigt die programmatische und organisatorische Entwicklung der "Eucken-Bewegung" und deren Aktivitäten auf. Allgemein beschäftigt sich die Arbeit mit den geistigen und politischen Befindlichkeiten des kulturkritisch gesinnten liberal-konservativen Bildungsbürgertums zwischen dem wilhelminischen Kaiserreich, der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus.

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Stand: 31.10.2020
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Motive des Populismus in modernen Massendemokra...
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Essay aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Ethik, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Freiheitsstreben des Einzelnen und Steuerbarkeit von Großkollektiven - wie wird diese Spannung von Liberalismus und Demokratie politisch verklammert? Welche Funktion und Form haben gesellschaftliche Debatten? Gegen welche Formen der Autorität wendet sich der gegenwärtige "Populismus"? Welche Autorität bildet er selbst ab? Und wie sehen mögliche Reaktionen aus? Der Essay sucht demokratiekritisch nach den Motiven des Populismus in der Gegenwart. Und wird dabei nicht nur an den politischen Rändern fündig.Ausgehend von der Überzeugung, dass moderne Massendemokratien die in ihr wirkenden Kraftpole liberal-individuellen Freiheitsstrebens einerseits und sozial-politischem Vergesellschaftungsbemühen andererseits nur als massenmedial inszenierte Stresskommunen verklammern können1, geben wir gegenwärtig Zeugnis einer neuen Erregungswelle, die sowohl die Feuilletons aller Tageszeitungen als auch die Podien öffentlich-rechtlicher Talkshowangebote überschwemmt. Sie spült unter dem Namen Populismus selbst die hartgesottensten Liberalen weich, die sich um die Zukunft der Demokratie zu sorgen beginnen, wo Populisten das Wort ergreifen und Ausschnitte der nationalen Bevölkerungen als einmütige Hörerschar um sich versammeln, die ihrem jeweiligen Anspruch Ausdruck verleihen, das Volk zu sein. Definitionsversuche einigen sich darauf, populistische Merkmale zusammenzutragen, die vor allem auf die bereits gut untersuchten Phänomene wie die PEGIDA-Demonstrationen in Dresden zutreffen aber auch mit den inhaltlichen Statements populistischer Führungspersönlichkeiten übereinstimmen, die in Form von Björn Höcke, Marine Le Pen oder Donald Trump zuletzt häufiger Eingang in den medialen Mainstream fanden.

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Stand: 31.10.2020
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"Umma  trifft  deutsches  Vereinsrecht"
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Religion und Integration in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EinleitungDer integrationspolitische Konflikt um die islamische Religionsausübung und ihre Folgen ist eine Kontroverse, die weitaus tief greifendere Ursachen hat, als Kopftuchstreit und die Diskussion über den Bau von Großmoscheen erahnen lassen. Vielmehr geht es dabei um die Frage, ob der Islam den christlichen und jüdischen Religionsgemeinschaften in Deutschland rechtlich gleichgestellt wer- den soll, kann und darf.Seit dem 11. September 2001 wurde der Islam in Deutschland nur unter sicher- heitspolitischen Aspekten betrachtet.1 Diese Entwicklung verunsichert gerade liberal gesinnte Muslime, die sich zwangsläufig die Frage stellen könnten, ob sie in einem Land willkommen sind, in dem sie ihre Religionsausübung fortwäh- rend auf gerichtlichen Weg durchsetzen müssen. Diese Frage sollte statt von Gerichten durch eine große, gesellschaftliche Debatte beantwortet werden.Das Ziel dieser Arbeit soll die Beantwortung der Fragestellung sein: Ist die rechtliche Anerkennung von islamischen Verbänden als Körperschaften des öffentlichen Rechts integrationspolitisch sinnvoll und welche Vor- und Nachteile ergeben sich daraus?. Auch die Behandlung der Frage, inwieweit die islami- sche Religion strukturell dafür geeignet ist, findet in dieser Arbeit ihren Platz.Im Kapitel 2 stelle ich zunächst die Problemlage, mit der unser Staat konfron- tiert ist, näher dar. Sie beinhaltet eine Betrachtung der Probleme von Migranten und Migrantinnen in unserer Gesellschaft. Des Weiteren werde ich die heutige Organisationsform islamischer Verbände und die Rechtsform des eingetragen Vereins analysieren und die damit verbunden Einschränkungen aufzeigen.Eine genauere Darstellung der Körperschaften öffentlichen Rechts unter rechtli- chen Aspekten folgt im Kapitel 3. Im Kapitel 4 werde ich die reale Möglichkeit der Umsetzung, der Anerkennung von islamischen Verbänden als öffentlich- rechtliche Körperschaften nach politischen, rechtlichen und logischen Gesichts- punkten darlegen. In diesem Kapitel richtet sich der Blick auch auf potenzielle Kandidaten.{...}

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Stand: 31.10.2020
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Lorenz Oken (1779-1851)
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Lorenz Oken kann als der erste Demokrat auf einem Lehrstuhl bezeichnet werden. 1779 als Bauernsohn in Bohlsbach bei Offenburg geboren, studierte er in Freiburg Medizin und kam 1807 als ausserordentlicher Professor nach Jena, wo er bis 1819 blieb und seine wissenschaftliche und politische Tätigkeit entfaltete. Noch vor Ausbruch der Freiheitskriege engagierte er sich für Politik und ergriff dann mit der Herausgabe seiner naturwissenschaftlichen Zeitschrift 'Isis' offen Partei für die liberal-demokratische Sache, was ihn sogleich in scharfe Opposition zum sachsen-weimarischen Establishment brachte. Als Teilnehmer des Wartburgfestes und radikaldemokratischer Kommentator dieses 'Studentenfriedens' geriet er alsbald ins Räderwerk der Karlsbader Beschlüsse und wurde vor die Alternative gestellt, entweder die 'Isis' oder die Professur aufzugeben, worauf er sich für letzteres entschied. Wenn damit auch seine 'Karriere' als politischer Professor beendet war, so engagierte er sich doch w eiter für liberal-nationale Belange und gründete 1822 die Jahresversammlung der deutschen Naturforscher und Ärzte, die - ebenso wie die 'Isis' - eine 'national-wissenschaftliche' Intention besass. Seit 1828 lehrte er an der Universität München und geriet auch hier in Misshelligkeiten mit der Regierung, so dass er Ende 1832 wiederum seine Entlassung nehmen musste. Seine letzte Station als Professor für Naturgeschichte bildete die neu gegründete Universität Zürich, deren erster Rektor er wurde. Hier blieb er bis zu seinem Tode im Jahre 1851 und verfasste u.a. seine berühmte 'Naturgeschichte für alle Stände'. Der Band verfolgt im 150. Todesjahr die Stationen dieses zerrissenen und brüchigen Lebenslaufs, der durch ein prinzipientreues Engagement für die Gesellschaft gekennzeichnet war.

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Stand: 31.10.2020
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Liberale Theologie in Jena
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Liberal theology in Jena at the end of the 19th century is to be understood as an independent form of liberal theology in the meaning of a theological school of thought which aimed to mediate between the demands of modern rationality and theory of science and the authority of biblical tradition and theology as science of faith. Liberal theology in Jena is characterized by a religious philosophical and religious psychological foundation of theology as well as an interaction between philosophy and exegesis and thus provides a contribution to the present debate on theology and the theory of science.

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Das Konzept von Gerichtigkeit auf multilaterale...
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Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: John Borden Rawls (geb. 1921, gest. 2002) war einer der bekanntesten politischen Philosophen und der Vertragstheoretiker unserer Zeit. Während seiner fast vierzigjährigen Tätigkeit als Professor für politische Philosophie an der Harvard University, veröffentlichte er 1971 sein wohl berühmtestes Werk 'Eine Theorie der Gerechtigkeit' ('A Theory of Justice') und wurde somit zum Begründer des egalitären Liberalismus. Sein letztes Werk 'Das Recht der Völker' ('The Law of Peoples', 1999) ist die konsequente Weiterentwicklung des schon in 'Eine Theorie der Gerechtigkeit' begonnenen Ansatzes einer Ausweitung seiner liberalen Gerechtigkeitskonzeption von nationaler Ebene auf die multilaterale Ebene. Rawls setzt dabei sein Modell eines gerechten Gesellschaftsvertrages ein, um eine friedliche und gerecht Weltordnung - das Recht der Völker - zu entwickeln und so den grossen Übeln der Menschheit (Krieg, Unterdrückung und Ungerechtigkeit) zu begegnen. Die Konzeption ist hierbei allgemeiner und wird auf fünf Gesellschaftstypen angewandt, welche sich in einem hypothetischen Urzustand und hinter dem Wissen einschränkenden 'Schleier des Nichtwissens' befinden. Erstens 'vernünftige liberale [und demokratische] Gesellschaften', die im ersten Teil 'der Idealtheorie' - behandelt werden. Im zweiten Teil der Idealtheorie werden die 'achtbaren [hierarchischen] Völker' näher behandelt, die sich durch Konsultationshierarchien auszeichnen, aber nicht liberal sind. Zusammen werden diese Typen als 'wohlgeordnete Völker' bezeichnet. Drittens gibt es 'Schurkenstaaten', viertens 'durch ungünstige Umstände belastete Gesellschaften' mit denen sich im dritten Teil, der nichtidealen Theorie, auseinandergesetzt wird. Und letztlich 'wohlwollende absolutistische Gesellschaften', die Menschenrecht achten, aber nicht wohlgeordnet sind, weil sie ihren Bürgern politische Partizipation verweigern.

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Wirtschaftsgeographischer Transformationsprozeß...
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Inhaltsangabe:Einleitung: Zum Stichtag 1. Juli 1990 übernahm die DDR durch die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion das politisch-ökonomische System der BRD. Binnen drei Monaten war die DDR - nach fast 41 Jahren Sozialismus - in einen Staat mit einer sehr liberal organisierten sozialen Marktwirtschaft aufgegangen. Damit vollzieht sich ein spontaner Systemwechsel, der einen bis heute anhaltenden Transformationsprozess in Gang setzt, dessen Auswirkungen einen Strukturwandel auf allen gesellschaftlichen Ebenen auslöst. Die räumliche Ordnung der Wirtschaft reorganisiert sich. In differenzierter raum-zeitlicher Ausprägung sind soziale, rechtliche, politische, ökonomische und ökologische Veränderungen als Anpassungsprozesse zu beobachten. Ziel der Arbeit ist es, den wirtschaftsgeographischen Transformationsprozess in den neuen Bundesländern am Beispiel der Zeisswerke Jena darzustellen. Die vorliegende Untersuchung ist eine empirische, problemorientierte Regionalstudie. In Jena befand sich das grösste Technologie-Kombinat der DDR, welches das Erbe des 1846 in Jena gegründeten Zeisswerks fortführte. Mit der Vereinigung beider deutscher Staaten wurde diese raumprägende Wirtschaftsformation - das Kombinat VEB Carl Zeiss JENA - förmlich atomisiert. Ein Industriekonglomerat zerfiel, um im gleichen Raum unter den neuen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen die Wirtschaftsregion Jena in ihrer Struktur zu gestalten. Der Untersuchungsgegenstand, das Zeisswerk Jena, steht als Synonym für die verschiedenen Aus- und Neugründungsformen der Unternehmen, die aus der Privatisierung des Kombinats hervorgegangen sind. Es stellen sich folgende sechs Leitfragen: Welche Faktoren spielten bei der Standortwahl eine Rolle und welche Motive hatten die Aus- bzw. Neugründer? Welche Unterstützung erhielten sie in der Gründungsphase und danach? Wie viele und welche Arbeitsplätze wurden geschaffen, welchen Branchen gehören die Gründungen an? Welche Standorte haben diese Unternehmen in Jena eingenommen, gab es Verlagerungen sowie flächenmässige Erweiterungen bzw. Reduzierungen? Wie verlief die Entwicklungsphase der Aus- und Neugründungen? Welche inter- und intraregionalen Verflechtungen liegen der heutigen Wirtschaftsstruktur Jenas zugrunde? Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnisi Abkürzungsverzeichnisii Tabellenverzeichnisiii Abbildungsverzeichnisiv 1.Einleitung1 1.1Zielsetzung und Fragestellung3 1.2Wissenschaftstheoretische [...]

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Stand: 31.10.2020
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Lorenz Oken (1779-1851)
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Lorenz Oken kann als der erste Demokrat auf einem Lehrstuhl bezeichnet werden. 1779 als Bauernsohn in Bohlsbach bei Offenburg geboren, studierte er in Freiburg Medizin und kam 1807 als außerordentlicher Professor nach Jena, wo er bis 1819 blieb und seine wissenschaftliche und politische Tätigkeit entfaltete. Noch vor Ausbruch der Freiheitskriege engagierte er sich für Politik und ergriff dann mit der Herausgabe seiner naturwissenschaftlichen Zeitschrift 'Isis' offen Partei für die liberal-demokratische Sache, was ihn sogleich in scharfe Opposition zum sachsen-weimarischen Establishment brachte. Als Teilnehmer des Wartburgfestes und radikaldemokratischer Kommentator dieses 'Studentenfriedens' geriet er alsbald ins Räderwerk der Karlsbader Beschlüsse und wurde vor die Alternative gestellt, entweder die 'Isis' oder die Professur aufzugeben, worauf er sich für letzteres entschied. Wenn damit auch seine 'Karriere' als politischer Professor beendet war, so engagierte er sich doch w eiter für liberal-nationale Belange und gründete 1822 die Jahresversammlung der deutschen Naturforscher und Ärzte, die - ebenso wie die 'Isis' - eine 'national-wissenschaftliche' Intention besaß. Seit 1828 lehrte er an der Universität München und geriet auch hier in Misshelligkeiten mit der Regierung, so dass er Ende 1832 wiederum seine Entlassung nehmen musste. Seine letzte Station als Professor für Naturgeschichte bildete die neu gegründete Universität Zürich, deren erster Rektor er wurde. Hier blieb er bis zu seinem Tode im Jahre 1851 und verfasste u.a. seine berühmte 'Naturgeschichte für alle Stände'. Der Band verfolgt im 150. Todesjahr die Stationen dieses zerrissenen und brüchigen Lebenslaufs, der durch ein prinzipientreues Engagement für die Gesellschaft gekennzeichnet war.

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Stand: 31.10.2020
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